Methoden der Unfruchtbarkeitsbehandlung

In Vitro Fertilisation (IVF)

Im Laufe von dreißig Jahren, während der wir diese Weise der künstlichen Befruchtung kennen, wurde diese Heilmethode zu dem effektivsten Verfahren bei der assistierten Reproduktion. Die Methode IVF ist für die Frauen mit undurchgängigen Eileitern oder ohne Eileiter mit einem fruchtbaren Partner bestimmt.

Wir verläuft der Prozess der Behandlung mit der Methode IVF?

Das Verfahren der Behandlung mit der Methode IVF hat einige Phasen.

  • 1) Phase der Stimulation

    In dieser Phase der Behandlung bemüht sich der Arzt mithilfe der Medikation um die Bildung von vielen Follikeln auf der Oberfläche des Eierstocks, davon man mehr Eizellen gewinnen kann und so die Chance auf die Befruchtung erhöhen.

    • die Frau nimmt Hormone für die Stimulation der Eierstöcke ein
    • die Stimulation wird durchlaufend mithilfe des Ultraschalls und der Blutteste überwacht
    • ungefähr 9 – 14 Tage nach dem Anfang der Stimulation, wenn der führende Follikel die geforderte Größe erreicht, wird etwa 36 – 40 Stunden vor der Entnahme der Eizellen der Patientin die Injektion mit dem Hormon hCG gegeben

    2) Eizellentnahme (ovum pick up – OPU)

    Der Eingriff dauert etwa 10 – 15 Minuten und wird in Vollnarkose mit der Einführung einer dünnen Nadel durch die Scheide direkt zu den Eierstöcken durchgeführt.

    *Jeder Follikel enthält die Eizellen nicht, die zur Entwicklung fähig sind.

    • einige Tage vor der Entnahme sollen Sie präoperative Untersuchung absolvieren
    • OPU wird in den Frühstunden durchgeführt
    • nach der Aufnahme in der Klinik GENNET besprechen Sie die Details der Entnahme mit dem Anästhesisten im Dienst
    • während des Eingriffs dringt der Operateur unter der Ultraschallkontrolle in die reifen Follikel durch und entnimmt daraus unter feinem Unterdruck die Eizellen *
    • nach dem Eingriff erholt sich die Kundin etwa 1 bis 2 Stunden unter der Kontrolle in einem unserer bequem ausgestatteten Zimmer
    • vor dem Abgang informiert Sie der Embryologe über das Ergebnis der Entnahme
    • nachfolgende Tage nehmen Sie Medikamente zur Unterstützung des Gelbkörpers und zur Verbesserung der Gebärmutterschleimhautqualität
    • die Eizellen werden nach der Entnahme von den Follileln in eine spezielle Lösung übertragen
    • nachfolgend werden die Spermien mit normaler Mobilität und Form ergänzt

    3) Verletzung der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium)

    Bei bestimmten Patientinnen kann die Verletzung des Endometriums die Implantationsfähigkeit erhöhen. Der transferierte Embryo kann so besser auf der Gebärmutterschleimhaut haften bleiben. Der Eingriff dauert einige Minuten und wir führen es unter der optischen Kontrolle bei der Einführung des Hysteroskops durch. Die Kundin ist in Vollnarkose, beziehungsweise auch ohne die Vollnarkose, wenn es für die Patientin besser ist.


    4) Embryotransfer (ET)

    Der Embryotrasfer ist ein der wichtigsten Teil des ganzen Verfahrens von IVF. Während des schmerzlosen Eingriffs überträgt der Arzt mit einem dünnen Katheter den Embryo über den vaginalen Zugang in die Scheide. Es ist geeignet, dass die Patientin volle Harnblase hat, weil die Lage des Katheters mit dem Ultraschall kontrolliert wird. Der Verlauf des Eingriffs kann auf dem Monitor auf dem Operationssaal verfolgt werden. Der Partner kann bei dem ganzen Transfer anwesend sein.

    Der Prozess von IVF nach der Eizellentnahme verläuft nachfolgend:

    • ungefähr 16 bis 18 Stunden nach OPU kann der Embryologe feststellen, ob ein der Spermien in die Eizelle durchgedrungen ist und ob es zur Befruchtung gekommen ist
    • die befruchtete Eizelle teilt sich allmählich auf 2, 4, 8 und mehr Zellen
    • ungefähr am 3. Tag nach OPU (im Fall der verlängerten Kultivierung der Embryonen am 4. – 6. Tag nach OPU) werden die befruchteten Embryonen transferiert
    • während des eigenen Transfers wird ein oder mehr Embryonen transferiert *
    • nach dem Eingriff empfehlen wir den Patientinnen sich eine halbe Stunde bis eine Stunde in einem unserer Zimmer zu erholen
    • vor dem Abgang von der Klinik erhält die Patientin erforderliche Medikamente, die sie in folgenden Tagen einnehmen wird
    • nach dem Embryotransfer empfehlen wir Arbeitsunfähigkeit und Ruheregime
    • die restlichen Embryonen können eingefroren werden
    • ungefähr 14 Tage nach dem Embryotransfer wird der Schwangerschaftstest mit der Blutuntersuchung oder Harnuntersuchung durchgeführt

    * Im unseren Zentrum empfehlen wir die Übertragung von einem Embryo (single embryo transfer - SET) für die Senkung des Risikos der Mehrlingsschwangerschaft.