Befruchtungs- methoden: IVF und ICSI

Der erste Schritt bei der Entwicklung eines Embryos ist die Befruchtung der Eizelle durch ein Spermium. Bei Gennet setzen wir in unseren hochmodernen Embryologielaboren zwei wissenschaftlich fundierte Befruchtungsmethoden ein. Welcher Ansatz gewählt wird, hängt von der Spermienqualität Ihres Partners sowie dem individuellen reproduktiven Profil des Paares ab.

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IVF (In-vitro-Fertilisation) – Der klassische Ansatz

IVF ist die bevorzugte Methode für Paare mit einem guten Spermiogramm und einer ausreichenden Anzahl hochwertiger Eizellen.

Wie funktioniert es?

Am Tag der Eizellentnahme gibt Ihr Partner eine Samenprobe ab. Im Labor wird die Probe sorgfältig aufbereitet und die Spermien werden den Eizellen in einer Kulturschale in optimaler Konzentration zugefügt. Von dort aus lassen wir die Natur ihren Lauf nehmen in einer Umgebung, die den menschlichen Körper genau nachahmt.

Befruchtungskontrolle:

Nach 24 Stunden überprüft unser Embryologe unter dem Mikroskop, ob eine Befruchtung stattgefunden hat. Die Befruchtungsrate bei dieser Methode liegt typischerweise zwischen 50 % und 70 %.

ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) – Eine präzise und hochwirksame Technik

ICSI ist derzeit die am weitesten verbreitete und effektivste Befruchtungsmethode in der modernen assistierten Reproduktion.

Wie funktioniert es?

Mit einem Hochleistungsmikroskop wählt unser erfahrener Embryologe ein einzelnes Spermium mit optimaler Morphologie aus. Mit Hilfe einer Mikronadel wird dieses Spermium direkt in das Zytoplasma einer reifen Eizelle injiziert. Diese Methode überwindet viele der Barrieren, die eine natürliche Befruchtung verhindern können.

Befruchtungserfolgsrate:

Aufgrund seiner Präzision ist ICSI in der Lage, in bis zu 90 % der Fälle eine Befruchtung zu erzielen.

Wann empfehlen wir ICSI?

ICSI ist oft die gewählte Methode, besonders in Fällen, in denen:

  • Das Spermiogramm eine geringe Anzahl, schlechte Motilität oder abnorme Form zeigt.
  • Ein früherer IVF-Zyklus mit der Standardmethode zu keiner Befruchtung geführt hat.
  • Nur eine geringe Anzahl von Eizellen entnommen wurde.
  • Eingefrorene (kryokonservierte) Spermien verwendet werden.
  • Spermien chirurgisch gewonnen wurden (MESA/TESE).
  • Spendereizellen verwendet werden.
  • Das Paar eine Präimplantationsdiagnostik (PGT) durchführt.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Haben Sie weitere Fragen zu den Befruchtungsmethoden?

Unser Team in Gennet Prag und Liberec steht Ihnen gerne zur Verfügung.

Ist ICSI besser als die klassische IVF?
  • Eizellbefruchtung
  • Spezielle Labormethoden

Bei eingeschränkter Spermienqualität ist ICSI eindeutig wirksamer, da sie die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Befruchtung deutlich erhöht. Bei exzellentem Spermiogramm können beide Methoden vergleichbare Ergebnisse erzielen. Ihr Arzt empfiehlt Ihnen stets die individuell beste Vorgehensweise.

Erhöht ICSI das Risiko von Fehlbildungen?
  • Eizellbefruchtung
  • Spezielle Labormethoden

Umfangreiche Studien haben kein erhöhtes Risiko für angeborene Fehlbildungen durch die ICSI-Methode im Vergleich zur klassischen IVF gezeigt.

Ist ICSI im Preis des IVF-Zyklus enthalten?
  • Eizellbefruchtung
  • Spezielle Labormethoden

ICSI ist eine spezialisierte Labormethode und wird zusätzlich zum Standard-IVF-Zyklus berechnet. Wir informieren Sie stets transparent über alle Kosten.

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