Informationen über die Vararbeitung Personenbezogener Daten der Patienten durch die Medizinsche Einrichtung
Sehr geehrte Klienten,
wir erlauben uns, Sie in Übereinstimmung mit der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und Belehrung der Betroffenen (nachfolgend „EU-DSGVO“) davon in Kenntnis zu setzen, wie unsere medizinische Einrichtung GENNET, s.r.o., mit Sitz in Praha 7, IČ: 27080234, eingetragen im Handelsregister, das vom städtischen Gericht in Prag geführt wird, Abteilung C, Akte 94758, als Verantwortlicher (nachfolgend „Verantwortlicher“) Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, sowie Sie über die damit verbundenen Rechte und Pflichten zu belehren.
Als personenbezogene Daten gelten sämtliche Informationen über bestimmte oder bestimmbare natürliche Personen (die auch als „betroffene Person“ bezeichnet werden); als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.
Der Verantwortliche verarbeitet personenbezogene Daten in einem solchen Umfang, in dem sie ihm von der betroffenen Person im Zusammenhang mit dem Abschluss des Vertrags über die Gesundheitspflege mit dem Verantwortlichen oder im Zusammenhang mit der Erbringung von medizinischen Dienstleistungen in Übereinstimmung mit dem Gesetz Nr. 372/2011 Slg., über medizinische Dienstleistungen und Bedingungen für deren Erbringung (Gesetz über medizinische Dienstleistungen), den Durchführungsvorschriften und weiteren Vorschriften, die die Erbringung von medizinischen Dienstleistungen regeln, bereitgestellt wurden. Der Verantwortliche verarbeitet auch jene personenbezogenen Daten, die ihm zwar von der betroffenen Person nicht zur Verfügung gestellt wurde, die er jedoch bei der Erbringung von medizinischen Dienstleistungen erhoben hat, z.B. Angaben, die als Befunde der einzelnen Untersuchungen festgestellt wurden. Der Verantwortliche verarbeitet personenbezogene Daten in Übereinstimmung mit den gültigen und allgemein verbindlichen tschechischen Rechtsvorschriften und in Erfüllung seiner gesetzlichen Pflichten.
Personenbezogene Daten werden vor allem in der medizinischen Dokumentation in völliger Übereinstimmung mit den geltenden Rechtsvorschriften verarbeitet. Sicherheit und Schutz personenbezogener Daten sind in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften sowie mit der EU-DSGVO sichergestellt.
Die Verarbeitung kommt entweder manuell in Urkundenform und in elektronischer Form oder in automatisierter computergestützter Form zustande, und zwar unter Einhaltung sämtlicher Sicherheitsgrundsätze für die Verwaltung und Verarbeitung personenbezogener Daten. Zu diesem Zweck hat der Verantwortliche technische und organisatorische Maßnahmen ergriffen, insbesondere jene, die dafür zu sorgen haben, dass kein unberechtigter oder zufälliger Zugriff auf personenbezogene Daten, ihre Änderung, Vernichtung oder Verlust, unberechtigte Übermittlung, unberechtigte Verarbeitung oder ein anderer Missbrauch dieser personenbezogenen Daten zustande kommen kann. Sämtliche Subjekte, denen personenbezogene Daten zugänglich gemacht werden können, beachten das Recht der betroffenen Personen auf Schutz ihrer privaten Sphäre und sind verpflichtet, gemäß den gültigen Datenschutzvorschriften vorzugehen.
Der Verantwortliche verarbeitet personenbezogene Daten für die unbedingt notwendige Zeit für die Erfüllung des jeweiligen Zwecks und in Übereinstimmung mit den in den diesbezüglichen allgemein verbindlichen tschechischen Rechtsvorschriften für die Vernichtung und Archivierung von Dokumenten angeführten Fristen, gegebenenfalls so lange, wie er sie für die Bestimmung, Wahrnehmung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt.
Sie haben das Recht, von unserer Gesellschaft als dem Verantwortlichen folgendes zu verlangen:
Wenn wir Ihren Antrag erhalten, setzen wir Sie über die eingeleiteten Maßnahmen unverzüglich und in jedem Fall innerhalb eines Monats nach Erhalt des Antrags in Kenntnis. Diese Frist kann im Bedarfsfall und in Anbetracht der Komplexität und der Anzahl der Anträge um weitere zwei Monate verlängert werden. Unsere Gesellschaft ist in bestimmten Fällen, die durch EU-DSGVO festgesetzt sind, nicht verpflichtet, diesem Antrag völlig oder teilweise stattzugeben. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Antrag offensichtlich unbegründet oder unangemessen ist, insbesondere weil er sich wiederholt. In solchen Fällen können wir eine angemessene Gebühr (i) erheben, die die Verwaltungskosten im Zusammenhang mit der Bereitstellung der angeforderten Informationen oder Mitteilungen betreffen oder mit der Vornahme der angeforderten Handlungen verbunden sind oder (ii) den Antrag ablehnen.
Wenn wir den oben angeführten Antrag erhalten haben, aber an der Identität des Antragstellers begründete Zweifel haben sollten, können wir ihn zur Mitteilung von nachträglichen Informationen, die für die Bestätigung seiner Identität notwendig sind, auffordern.
Des Weiteren steht Ihnen das Recht zu, sich direkt mit Ihrem Ersuchen an das Amt für den Schutz personenbezogener Daten zu wenden, wenn Sie vermuten sollten, dass personenbezogene Daten nicht in Übereinstimmung mit den Rechtsvorschriften verarbeitet werden, und zwar am Ort Ihres gewöhnlichen Wohnsitzes, am Ort der Beschäftigung oder an dem Ort, in dem es zu dem angeblichen Verstoß kam. Wenn Ihnen infolge der Verarbeitung personenbezogener Daten ein anderer Schaden als Vermögensschaden entstanden ist, so ist bei der Geltendmachung Ihres Anspruchs nach einem besonderen Gesetz vorzugehen.
Wir informieren Sie ebenso, dass unsere Gesellschaft einen Datenschutzbeauftragten bestellt hat. Kontaktangaben des Datenschutzbeauftragten: Bc. Rita Novoseletská – mail: dpo@akdap.cz.
Die Bereitstellung von personenbezogenen Daten der Patienten stellt eine gesetzliche Anforderung dar und der Patient ist verpflichtet, sie zur Verfügung zu stellen und die medizinische Fachkraft ist berechtigt, sie zu verlangen. Die mangelnde Bereitstellung personenbezogener Daten kann bedeuten, dass der Verantwortliche für die betroffene Person medizinische Dienstleistungen nicht erbringen kann und dadurch könnte es zur Schädigung der Gesundheit des Patienten oder zu einer direkten Bedrohung seines Lebens kommen.