Männliche Fertilitätsdiagnostik: Den Weg zur Vaterschaft finden

Fruchtbarkeit ist eine gemeinsame Aufgabe, und die männliche Gesundheit spielt dabei eine entscheidende Rolle. Fast die Hälfte aller Fälle, in denen keine Empfängnis eintritt, ist auf männliche Faktoren zurückzuführen. Die gute Nachricht: Die moderne Diagnostik kann die meisten Ursachen schnell identifizieren und gezielt behandeln. Eine rechtzeitige und fundierte Untersuchung ist der erste und wichtigste Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Lösung.

In den Gennet-Zentren für assistierte Reproduktion in Prag und Liberec gehen wir mit der männlichen Fruchtbarkeit mit derselben Sorgfalt und Fachkompetenz um wie mit der weiblichen. Auf diskrete und professionelle Weise helfen wir Ihnen, Antworten und eine wirksame Behandlung zu finden.

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Warum Gennet für die Fertilitätsdiagnostik wählen?

Spezialisierte Andrologie-Einheit

Wir verfügen über ein Team erfahrener Andrologen und Urologen, die sich speziell auf männliche Reproduktionsprobleme konzentrieren.

Hochmodernes Andrologie-Labor

Ihre Samenprobe wird in unserem eigenen, modernen Labor nach den strengsten WHO-Standards analysiert. Dies gewährleistet maximale Genauigkeit der Ergebnisse.

Umfassende Versorgung unter einem Dach

Bei Bedarf schließen wir sofort weitere Spezialtests (Genetik, Immunologie) an oder schlagen direkt eine Lösung im Rahmen der Paarbehandlung bei Unfruchtbarkeit vor (IUI, IVF).

Diskretion und Komfort

Wir verstehen die Sensibilität dieses Themas. Unsere Kliniken bieten vollständige Privatsphäre und einen professionellen Ansatz.

Wie die männliche Fertilitätsdiagnostik bei Gennet abläuft

Der gesamte Prozess ist darauf ausgelegt, so effizient und komfortabel wie möglich zu sein.

Schritt 1: Erstberatung und ärztliche Untersuchung
Schritt 2: Spermiogramm – der Eckpfeiler der Diagnose
Schritt 3: Ergänzende und spezialisierte Tests

Schritt 1: Erstberatung und ärztliche Untersuchung

Der erste Schritt ist eine Beratung bei unserem Spezialisten. Sie besprechen Ihre persönliche und familiäre Vorgeschichte, vergangene Erkrankungen, Verletzungen oder Operationen. Auch eine körperliche Untersuchung der Geschlechtsorgane kann Teil der Beratung sein.

Schritt 2: Spermiogramm – der Eckpfeiler der Diagnose

Das Spermiogramm ist ein wichtiger Labortest, der die Qualität des Ejakulates bewertet.

Probenentnahme:

Die Probe wird durch Masturbation in einen sterilen Behälter in einem vollständig privaten und diskreten Entnahmeraum direkt in unserer Klinik gewonnen. Falls dies unangenehm ist, kann die Probe auch von zu Hause mitgebracht werden.

Laboranalyse:

Im Labor beurteilen wir die wichtigsten Parameter:

  • Spermienanzahl (Konzentration)
  • Spermienmotilität
  • Spermienmorphologie (Form)
  • Spermienvitalität  
  • Mögliche Anwesenheit von Infektionen und anderen Faktoren

Da die Spermienqualität natürlich schwanken kann, kann ein wiederholter Test nach einiger Zeit für genauere Ergebnisse erforderlich sein.

Schritt 3: Ergänzende und spezialisierte Tests

Wenn der Grundtest ein Problem aufzeigt oder die Ursache unklar bleibt, kann unser Arzt weitere Tests empfehlen:

  • Bluttests: Zur Bestimmung der Hormonspiegel (Testosteron, FSH, LH), Vitamin D.

  • Hodenultraschall: Eine schmerzlose Untersuchung zur Erkennung struktureller Probleme (z. B. Varikozele).

  • Gentests: Können Chromosomendefekte oder spezifische Mutationen (z. B. Mukoviszidose) erkennen, die Unfruchtbarkeit verursachen.

  • Immunologische Tests: Erkennen Antikörper gegen Spermien.

  • Hodenbiopsie: Ein mikrochirurgischer Eingriff zur Entnahme einer Gewebeprobe direkt aus dem Hoden. Dies erfolgt, wenn im Ejakulat keine Spermien gefunden werden (Azoospermie).

Häufigste Ursachen männlicher Unfruchtbarkeit

Ebenso wie Frauen tragen auch Männer dazu bei, dass eine wachsende Zahl von Paaren Schwierigkeiten hat, auf natürlichem Wege ein Kind zu empfangen. Männliche Fruchtbarkeitstests sind daher ein integraler Bestandteil einer umfassenden reproduktiven Gesundheitsvorsorge für das Paar.

Die Ursachen männlicher Unfruchtbarkeit lassen sich in drei Haupttypen unterteilen: prätestekuläre, testikuläre und posttestekuläre Ursachen. Die männliche Fruchtbarkeit wird auch durch genetische und immunologische Faktoren beeinflusst.

Prätestekuläre Ursachen

Dabei handelt es sich um Erkrankungen, bei denen Unfruchtbarkeit durch unzureichende Entwicklung der männlichen Keimdrüsen – der Hoden – verursacht wird. Dies kann auf verschiedene Gründe zurückzuführen sein, wie genetische Anomalien, hormonelle Veränderungen und mehr.

Testikuläre Ursachen

In diesen Fällen liegt ein minderwertiges Ejakulat in Bezug auf die Anzahl der lebensfähigen und beweglichen Spermien vor. Spermien können eine schlechte Form oder Zusammensetzung aufweisen (Teratospermie). Eine geringe Spermienanzahl wird Oligospermie genannt. Das vollständige Fehlen von Spermien im Ejakulat wird Azoospermie genannt.

Zahlreiche Faktoren können die Ejakulatqualität beeinflussen, darunter frühere Infektionen wie Mumps, Malaria, Hodentumore und andere Erkrankungen.

Posttestekuläre Ursachen

Bei Männern mit posttestekulären Ursachen ist die Hodenfunktion normal, aber Spermien können den Körper nicht verlassen. Dies kann auf verstopfte oder fehlende Samenleiter, Prostataentzündung, Harnröhrenmissbildungen, Impotenz und mehr zurückzuführen sein.

Genetischer Faktor

Dies gilt sowohl für Männer als auch für Frauen, die selbst an einer Erbkrankheit leiden oder Träger einer genetischen Veranlagung sind. In diesen Fällen liegt nicht zwingend eine Unfruchtbarkeit vor; dennoch wird eine IVF-Behandlung empfohlen, um das Risiko einer Übertragung der genetischen Erkrankung auf das Kind zu minimieren. Wir bieten hierzu den CarrierTest an, um mögliche Chromosomenanomalien frühzeitig zu identifizieren.

Immunologischer Faktor

Immunologisch bedingte Unfruchtbarkeit kann sowohl Männer als auch Frauen betreffen. Bestimmte Immunprobleme können dazu führen, dass das Immunsystem Spermien oder Eizellengewebe angreift. Paare mit immunbedingten Problemen haben oft Schwierigkeiten zu empfangen oder erleben häufige Fehlgeburten.

Was wenn die Ergebnisse nicht ideal sind? Unsere Lösungen

Ein ungünstiges Ergebnis bedeutet keineswegs das Ende Ihrer Bemühungen. Im Gegenteil: Es ist der erste Schritt, um eine spezifische und wirksame Lösung zu finden. Bei Gennet bieten wir Ihnen das gesamte Spektrum modernster Methoden zur Unterstützung an:

  • Leichte Auffälligkeiten: Anpassung des Lebensstils oder intrauterine Insemination (IUI)
  • Schlechte Spermienqualität: IVF mit ICSI, bei dem ein Embryologe eine hochwertige Spermienzelle auswählt und direkt in die Eizelle injiziert
  • Für die Auswahl der besten Spermien: Fortgeschrittene MFSS-Spermienauswahl
  • Keine Spermien im Ejakulat: Hohe Chance auf ein leibliches Kind durch chirurgische Spermiengewinnung MESA/TESE
  • Genetisches Risiko oder als letzter Ausweg: Verwendung von Spendersamen aus unserer anonymen Samenbank

Preise und Krankenversicherungsschutz

Wird es von der Krankenversicherung übernommen?

Größtenteils, JA

Die Kosten hängen vom Umfang der erforderlichen Tests ab. Ein grundlegendes Spermiogramm wird häufig von der Krankenversicherung übernommen, wenn es von einem Arzt im Rahmen der Paarbehandlung bei Unfruchtbarkeit empfohlen wird. Unser Team wird Sie stets im Voraus detailliert über die Kosten spezifischer Tests und mögliche Versicherungsoptionen informieren.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Sind Sie bereit, Antworten zu finden? Machen Sie den ersten Schritt. Unser Team bei Gennet Prag und Liberec ist bereit, Ihnen zu helfen.

Muss ich alle genannten Untersuchungen durchführen lassen?
  • Männliche Fruchtbarkeitsuntersuchung
  • Fruchtbarkeitsuntersuchung

Nein, Ihr Arzt bei GENNET empfiehlt nur jene Untersuchungen, die auf Grundlage des Erstgesprächs und der bisherigen Ergebnisse relevant sind. Die Diagnostik der männlichen Fruchtbarkeit erfolgt schrittweise und zielgerichtet.

Wie erfahre ich, wie viel die einzelnen Untersuchungen kosten?

Die aktuellen Preise der Untersuchungen finden Sie hier. Für einige Tests kann eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich sein.

Woran erkennt man eine niedrige Spermienanzahl?
  • Männliche Fruchtbarkeitsuntersuchung
  • Fruchtbarkeitsuntersuchung

Eine niedrigere Spermienanzahl (Oligozoospermie) zeigt oft keine sichtbaren Symptome. Zum Beispiel wird deutlich, wenn die Partnerin trotz längeren ungeschützten Geschlechtsverkehrs nicht schwanger wird. Die Diagnose stellt nur das Spermiogramm sicher.

Kann ich Tests durchführen lassen, ohne gleich eine Behandlung zu beginnen?
  • Männliche Fruchtbarkeitsuntersuchung
  • Fruchtbarkeitsuntersuchung

Ja, Untersuchungen sind auch rein informativ möglich. Viele Männer entscheiden sich für Tests vor einer geplanten Familiengründung oder aus präventiven Gründen.

Sind die Fertilitätsuntersuchungen schmerzhaft?
  • Männliche Fruchtbarkeitsuntersuchung
  • Fruchtbarkeitsuntersuchung

Die meisten Untersuchungen (z. B. Spermiogramm, Blutabnahmen) sind völlig nicht‑invasiv oder minimal invasiv und verursachen keine Schmerzen. Einige spezialisierte Tests können leicht unangenehm sein, doch das GENNET‑Team führt alles mit Rücksicht auf größtmöglichen Komfort für den Klienten durch.

Wie lange dauert es, bis ich die Ergebnisse erhalte?
  • Männliche Fruchtbarkeitsuntersuchung
  • Fruchtbarkeitsuntersuchung

Die Grundresultate des Spermiogramms sind üblicherweise in bis zu 2 Werktagen verfügbar. Komplexere Tests (z. B. genetische oder immunologische Untersuchungen) können 1–3 Wochen in Anspruch nehmen. Über den voraussichtlichen Termin werden Sie immer im Voraus informiert.

Sind Sie bereit, den ersten Schritt zu machen?

Wir sind für Sie da.

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Vielen Dank, dass Sie sich an uns gewendet haben.

Eines unserer Teammitglieder wird sich in Kürze über Ihre bevorzugte Kommunikationsmethode bei Ihnen melden.

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Wir erklären Ihnen Ihre Ergebnisse verständlich und erstellen einen individuell auf Sie zugeschnittenen Plan. Gemeinsam finden wir den besten Weg, Ihre Reise zum Wunschkind so kurz wie möglich zu gestalten.

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