Speziele Labormethoden

IMSI (intrazytoplasmatische morphologisch selektierte Spermieninjektion)

IMSI ist eine Labormethode, die es ermöglicht, eine sehr detaillierte morphologische Analyse des Ejakulats mithilfe eines speziellen Mikroskops durchzuführen und so die qualitativ besten Spermien für die Eizellenbefruchtung auszusuchen. Die Befruchtung selbst erfolgt anschließend mit der ICSI-Methode.

Wann wird IMSI empfohlen?

  • Nach einem erfolglosen IVF-Zyklus bei dem die ICSI-Methode angewendet wurde
  • Bei wiederholten Fehlgeburten
  • Falls die Behandlung mit der Methode der Assistierten Reproduktion nicht erfolgreich war
  • Falls bei dem Mann Teratozoospermien auftreten – d.h. weniger als 4% der Spermien haben eine normale Form
  • In anderen Fällen auf Empfehlung des Arztes

Wie wird IMSI durchgeführt?

Mithilfe eines speziellen Mikroskops, das die Probe bis zu 6000fach vergrößert, sind die Embryologen in der Lage, nach morphologischen Kriterien, d.h. Gestalt, Form und Struktur, die qualitativ besten Spermien auszusuchen.
Die Eizelle wird dann mit den ausgewählten Spermien und der ICSI-Methode befruchtet, d.h. dem Einführen eines konkreten Spermiums in das Zytoplasma der Eizelle.