Internationaler IVF-Service
Programm mit eigenen Geschlechtszellen
Bei Ihrer Bestellung per Telefon oder Email teilen Sie bitte mit, für welche Leistungen Sie sich interessieren. Sie können auch per Email oder Fax die Ergebnisse Ihrer bisherigen IVF-Versuche einsenden, oder die Ergebnisse der Untersuchungen Ihres Arztes.
Bei der ersten Konsultation sind meist beide Partner anwesend. Es wird von Vorteil sein, wenn Sie aktuelle Ergebnisse der folgenden Bluttests bereithalten (nicht älter als 3 Monate):
Frau
- FSH, LH, E2, Prolaktin und Testosteron, entnommen am 2.-5. Tag des MZ
- Bluttests auf sexuell übertragbaren Krankheiten – HIV, BWR, HBsAg
- Untersuchung der Scheide
- Onkologische Zytologie
- Blutbild
- Blutgruppe und Rh-Faktor
Sollten Sie über diese Ergebnisse nicht verfügen, werden wir dies bei uns nachholen.
Die erste Konsultation dauert ca. 1 Stunde, ihr Bestandteil bildet eine gynäkologische Untersuchung. Sollte es notwendig sein, lässt sich das Sperma des Partners zu späteren Verwendungszwecken einfrieren. Im Verlauf der Konsultation bestimmt der Arzt die Art Ihrer Behandlung, sie vereinbaren mit ihm die einzunehmenden Medikamente, und der Arzt stellt ein Protokoll aus, demzufolge die Medikamente eingenommen werden sollen.
Mit der Stimulation Ihrer Eierstöcke beginnt man gewöhnlich am 2. Tag des MZ (Menstruationszyklus), sie dauert etwa 10 Tage. Im Laufe dieser Tage müssen Sie 2x zur Ultraschallkontrolle, damit der Arzt beurteilen kann, ob die Medikamentendosis für Sie optimal ist. Diese Kontrolle kann auch Ihr Gynäkologe durchführen.
In etwa am 10. Tag der Stimulation erscheinen Sie zur Entnahme der Eizellen, die ambulant und unter Totalanästhesie durchgeführt wird. An diesem Tag begleitet Sie auch Ihr Partner, damit er eine Probe seiner Spermien zur Befruchtung abgeben kann.
Am 2.-3. Tag, bei verlängerter Kultivation am 5.-6. Tag nach Entnahme von Eizellen erscheinen Sie zum Embryotransfer.
Dieser Eingriff ist ebenfalls ambulanter und schmerzfreier Natur, dauert nur einige Minuten, und nach dessen Beendigung ruhen Sie noch eine Stunde in einem unserer Ruheräume.
Im Verlauf der Stimulation, Punktion und des Transfers kümmern wir uns gern um Ihre Unterbringung in einem der Prager Hotels, die in der Nähe unserer Klinik liegen.
Programm mit gespendeten Oozyten
Sollte es nicht gelingen von der Patientin ihre eigenen Oozyten (Eizellen) zu erhalten, oder bei ihr genetische Gründe existieren (erbliche Krankheit), aufgrund derer die eigenen Eizellen ungeeignet für eine künstliche Befruchtung sind, können die Oozyten von einer Spenderin eingesetzt werden.
Bei der ersten Konsultation stellen wir fest, aus welchem Grund es für Sie notwendig ist ein Programm mit gespendeten Oozyten in Anspruch zu nehmen, wir registrieren Ihren Phänotyp (Ihre äußeren Zeichen; Farbe der Augen, Haare, Ihre Größe, wichtig ist die Blutgruppe und der Rh-Faktor) und der Arzt bestimmt die weitere Vorgehensweise der unterstützenden und vorbereitenden Behandlung, und zwar bis zu dem Zeitpunkt, wenn wir für Sie eine geeignete Spenderin gefunden haben.
Während dieses Zeitraums werden wir Sie über die weitere Vorgehensweise per Email informieren.
Vorgehensweise
Sobald „Ihre“ Spenderin zu stimulieren beginnt, werden Sie informiert, und im Fall, dass Sie eine Befruchtung der Eizellen mit nicht eingefrorenen Spermien wünschen, erscheint Ihr Partner am Tag der Entnahme von Eizellen der Spenderin zur Entnahme von Spermien.
Sollten kryokonservierte Spermien benutzt werden, können Sie erst zum Embryotransfer kommen.
Alle Spenderinnen sind auf geschlechtlich übertragbare Krankheiten und genetisch untersucht worden und sind gesund.